Freitag, 6. Januar 2012

des kaisers protest

©Sarah-Maria
Das Kunstverständnis von Kaiser Wilhelm II. war nicht gerade von ausschweifenden Blicken über den Tellerrand geprägt. Ihm ging es meist eher um Ausdruck von Macht und Stärke. Den Berlinern Künstlern jedoch war daran nicht so viel gelegen: sie stellten in ihren Werken den Berliner Alltag dar und warfen sozialkritische Blicke hinter die Kulissen. Diese neue Kunst-Strömung aufzuhalten vermochte auch nicht der Kaiser – da änderte es auch nix, dass er 1894 aus Protest gegen die Aufführung von Gerhard Hauptmanns Stück „Die Weber“ seine Loge im Deutschen Theater kündigte.

Quellen:
Galli, M.: Berlin, die Kunststadt. München: Bucher, 2009.
Deutsche Historische Museum: Berliner Secession. http://www.dhm.de/lemo/html/kaiserreich/kunst/secession/index.html (abgerufen am 24. Juni 2011).

Kommentare:

  1. Vielen Dank für den Beitrag und die sehr interessante Quelle, die ich durchstöbern werde. Ich interessiere mich sehr für die zwischen-historischen und kulturellen Ereignisse, die man in Büchern nicht so einfach kompakt findet. LG Senna

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  2. ein Hoch der Kunst :-)

    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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  3. @Senna: das Buch kann ich auf jeden Fall empfehlen! Da stehen jeden Menge "zwischen-historische" Dinge drin! ;)

    @Heidi: ja, ganz genau so soll es sein! :D

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  4. Liebe Tina, vielen Dank! Das freut mich, dass dir die Aufnahme gefällt..... :D

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